

Die erste urkundliche Erwähnung des Mühlegeländes stammt aus dem Jahr 1799, als Tobias Heydenreich diese erworben hat. Diese historische Dokumentation bestätigt den Beginn der Mühle als bedeutenden Bestandteil der lokalen Wirtschaft und Gemeinschaft.
Im Jahr 1807 erfolgte die Fertigstellung des Mühlenbaues wie in ihrer heutigen Erscheinungsform zu sehen ist. Dieser Neuaufbau wurde von dem damaligen Eigentümer Tobias Heydenreich und seinem Sohn durchgeführt. Die Erbauer stammten aus dem benachbarten Neidschütz.
Die Bauarbeiten und die damit verbundenen Veränderungen sind auch durch die in der Hofinnenseite der Mühle eingearbeiteten Schriftzüge belegt. Diese Inschriften sind ein wertvolles Zeugnis für die Baugeschichte der Mühle und spiegeln die handwerkliche Sorgfalt sowie die Bedeutung dieses Bauabschnitts wider. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Mühle im frühen 20. Jahrhundert eine bedeutende Investition und Modernisierung erfuhr, die ihre Funktion und ihre formale Erscheinung bis heute prägt.
Zum Beispiel wurden moderne Walzenstühle, Getreidereinigungsmaschinen und eine Pneumatik nachgerüstet.